LKW im Himalaya

Giganten des Himalaya

in Styles von

Nur zwei Straßen führen in die höchste Hauptstadt Indiens. Einmal der Manali Highway von Süd-Ost und der Srinagar Highway von Nord-West. Ziel ist eine der höchstgelegensten Städte dieser Welt, nämlich Leh. Riesige, bunte LKW-Kolosse karren Lebensmittel und Baumaterialen über die gefährlichen engen Pässe des Zentral-Himalaya. Wären sie nicht, würde es vieles in der wüstengleichen Landschaft auf 3.500 Meter Höhe nicht geben.

Hier bekommt ihr einen Einblick in eine etwas andere Trucker-Realität.

Von Juni bis August ist es tagsüber brütend heiss und die Sonne sticht vom Himmel. Regen fällt in der bergig-staubigen Landschaft fast nie. Als Sonnenschutz lassen die Fahrer oft nur schmale Streifen der Frontscheiben frei. Den Rest bedecken sie kunstvoll mit Metall.
Von Juni bis August ist es tagsüber brütend heiss und die Sonne sticht vom Himmel. Regen fällt in der bergig-staubigen Landschaft fast nie. Als Sonnenschutz lassen die Fahrer oft nur schmale Streifen der Frontscheiben frei. Den Rest bedecken sie kunstvoll mit Metall.
Viele der Fahrer arbeiten in 12- bis 14-Stundenschichten. Um nicht die einzige Strasse zu versperren, dürfen die Trucks aber erst um 10 Uhr nachts losfahren. Dann ist es immerhin auch angenehm kühl.
Viele der Fahrer arbeiten in 12- bis 14-Stundenschichten. Um nicht die einzige Strasse zu versperren, dürfen die Trucks aber erst um 10 Uhr nachts losfahren. Dann ist es immerhin auch angenehm kühl.
Fahren sie doch tagsüber, zum Beispiel im Auftrag der Armee, haben die meisten Fahrer die Motorhaube geöffnet um der Überhitzung des Motors vorzubeugen.
Fahren sie doch tagsüber, zum Beispiel im Auftrag der Armee, haben die meisten Fahrer die Motorhaube geöffnet um der Überhitzung des Motors vorzubeugen.
Jede Jahreszeit hat ihre ganz eigenen Tücken: Die Gletscherschmelze im Sommer führt oft zu Gerölllawinen. Dann sind die Strassen stundenlang, manchmal auch tagelang gesperrt. Im Winter ist es die Kälte von Minus 30 Grad, die den Fahrern zusetzt. Aber auch die „Strassen“ oder besser Schotterpisten mit ihren spitzen Steinen bereiten den Giganten des Himalaya Probleme.
Jede Jahreszeit hat ihre ganz eigenen Tücken: Die Gletscherschmelze im Sommer führt oft zu Gerölllawinen. Dann sind die Strassen stundenlang, manchmal auch tagelang gesperrt. Im Winter ist es die Kälte von Minus 30 Grad, die den Fahrern zusetzt. Aber auch die „Strassen“ oder besser Schotterpisten mit ihren spitzen Steinen bereiten den Giganten des Himalaya Probleme.
Die Ladakhis selbst nehmen die schlechte Strassenqualität übrigens mit Humor. Wo gibt es schon sonst eine kostenlose Massage, oder einen gratis Kamelritt. Genau so fühlt es sich auch an, wenn man über diese „Strassen“ den nächsten Pass hinauf fährt.
Die Ladakhis selbst nehmen die schlechte Strassenqualität übrigens mit Humor. Wo gibt es schon sonst eine kostenlose Massage, oder einen gratis Kamelritt. Genau so fühlt es sich auch an, wenn man über diese „Strassen“ den nächsten Pass hinauf fährt.
Mit silberglänzendem Blech, bunten Kordeln und wild blinkenden Lichtern sieht jeder Truck anders aus. Die bunten Verzierungen sollen natürlich auch die jeweiligen Götter milde stimmen und für eine gute Fahrt sorgen.
Mit silberglänzendem Blech, bunten Kordeln und wild blinkenden Lichtern sieht jeder Truck anders aus. Die bunten Verzierungen sollen natürlich auch die jeweiligen Götter milde stimmen und für eine gute Fahrt sorgen.
Die farbenprächtigen Muster auf den Trucks haben dabei immer eine tiefere Bedeutung.
Die farbenprächtigen Muster auf den Trucks haben dabei immer eine tiefere Bedeutung.
Böse Stimmen behaupten: „Je bunter der Truck desto schlechter die Auftragslage.“ Der Fahrer verbringt schliesslich viel Zeit für die Dekoration des Fahrzeugs und nicht bei der Arbeit.
Böse Stimmen behaupten: „Je bunter der Truck desto schlechter die Auftragslage.“ Der Fahrer verbringt schliesslich viel Zeit für die Dekoration des Fahrzeugs und nicht bei der Arbeit.
Der Hinweis am Heck, man möge doch hupen, wenn man vorbei will, steht auf jedem Truck. Die Strassen sind nämlich nicht so breit, dass problemlos zwei LKWs und selbst Autos nebeneinander passen. Hupen ist also an der Tagesordnung – nicht nur zum Überholen, sondern auch bevor man auf dem Pass um eine Kurve biegt.
Der Hinweis am Heck, man möge doch hupen, wenn man vorbei will, steht auf jedem Truck. Die Strassen sind nämlich nicht so breit, dass problemlos zwei LKWs und selbst Autos nebeneinander passen. Hupen ist also an der Tagesordnung – nicht nur zum Überholen, sondern auch bevor man auf dem Pass um eine Kurve biegt.

 

Fotocredit: Ronja Lotz

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