Christoph Kölbel: Der Gründer von 1Truck.TV im Interview

in Power-Porträts von

Der Österreicher Christoph Kölbel gründete mit 21 Jahren eine Videoproduktionsfirma aus der später 1Truck.TV entstand. Heute ist 1truck eines der erfolgreichsten und bekanntesten Medien der Truckerbranche. Grund genug sich mit dem Herausgeber einmal zu unterhalten.

Kannst du mir einen kleinen Einblick in deinen beruflichen Werdegang geben?

Ich habe mich schon mit 18 Jahren selbstständig gemacht, angefangen hat meine Selbstständigkeit im Immobilienbereich und mit 21 habe ich dann zusätzlich noch eine Videoproduktionsfirma gegründet, die sich auf Film und Werbung spezialisierte. Heute bin ich noch immer in beiden Bereichen tätig, weil mir die Kombination einfach Spass macht und ich die Abwechslung brauche.

1Truck-Chefs
Christoph Kölbel (links) mit seinem Chefredakteur Florian Engel

Wie kam es zu der Idee 1Truck.TV ins Leben zu rufen?

Da ich eben schon eine klassische Videoproduktionsfirma hatte, wollte ich einen Schritt weitergehen und die Herausforderung annehmen, potenziellen Kunden aufzuzeigen, dass das Internet vor allem bei Special Interest Kanälen wahnsinnig viele Möglichkeiten bietet. Damit der Idee Glauben geschenkt werden konnte, musste ich es aber natürlich erstmal beweisen und somit wurde relativ rasch und zügig 1Truck.TV ins Leben gerufen.

Gab es das Magazin zuerst? Oder habt ihr das Magazin gleichzeitig mit der Website und den Videos veröffentlicht?

1Truck.TV war zuerst – den Onlinesender gibt es jetzt mittlerweile schon 4 Jahre. Das Magazin kam erst dieses Jahr dazu, weil wir medial einfach noch breiter aufgestellt sein wollten und erkannt haben, dass ein klassisches B2B Magazin noch seine Berechtigung hat, vor allem weil die österreichische Konkurrenz in puncto Layout und Konzept nicht zeitgemäss ist.

Wie lange hat es gebraucht bis ihr online gehen konntet? Gab es dabei besondere Herausforderungen?

Nein ernsthaft, wir setzen Ideen immer relativ rasch um, also ging die Entwicklung ziemlich flott. Herausforderungen gibt es tagtäglich, weil wir uns in einem stetigen Prozess befinden – das ist sicherlich eine Sache die uns auszeichnet. Wir wollen auf keinen Fall stehen bleiben, sondern ein Unternehmen in ständiger Bewegung sein und uns auch immer wieder kritisch reflektieren. Denn wer aufhört besser werden zu wollen, hat aufgehört gut zu sein.

An welche Zielgruppen richtet Ihr Euch mit dem Magazin und dem Online Auftritt?

Das Magazin richtet sich an die Transportmanager und Unternehmer, ist aber zugleich interessanter Lesestoff für die Fahrer selbst. Online hingegen richten wir uns von vornherein wirklich gezielt an alle aus der Branche.

Hast du persönlich ein Lieblingsformat?

Ja, definitiv unsere Miss 1Truck Wahl, die wir kommendes Jahr schon zum dritten Mal machen.

Was sind aktuell die Formate, die am häufigsten angesehen werden?

Auch hier zählt die Miss 1Truck Wahl dazu, darüber hinaus ist aber auch unsere Kategorie „On the road“ ganz vorne dabei, sowie das Format „Testdrive“, bei dem wir unterschiedliche Fahrzeuge testen.

Wie viele Menschen arbeiten aktuell bei 1Truck.tv?

Unser Team besteht aus zehn Mitarbeitern und einem Büro-Hund 😉

Auf was könnt ihr im Redaktionsalltag nicht verzichten?

Telefon, Café und vor allem die gemeinsamen Mittagessen mit dem gesamten Team, in denen es immer viel zu lachen gibt und neue Ideen entstehen.

Florian Engel ist euer aktueller Chefredakteur – wo hast du ihn kennen gelernt?

Florian arbeitet schon seit 15 Jahren als Redakteur in der Nutzfahrzeugbranche und so ist man sich halt öfters über den Weg gelaufen. Ich habe ihn in der Zeit als den fähigsten Journalisten der Branche erlebt, daher war klar, dass nur er Chefredakteur unseres Magazins werden kann. Schliesslich sind wir nicht angetreten um das zweitbeste Magazin zu werden.

Auf was können sich die Leser online wie offline als nächstes freuen?

Das wird wohl die kommende Miss 1Truck Wahl im Januar 2017 sein, die online wie offline sehr präsent sein wird 🙂

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