by Janina Martig

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Ada Lovelace: Der erste Programmierer der Welt ist weiblich

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Erste Programmiererin der Welt

Geboren als Augusta Ada Byron am 10. Dezember 1815 in einem adligen Elternhaus in London, genoss sie, den gesellschaftlichen Erwartungen ihres adligen Milieus entsprechend, eine hervorragende Ausbildung.

Schon in frühen Jahren entwickelte sich bei ihr ein großes Interesse für Mechanik. So verbrachte sie etliche Stunden damit, zeitgenössische Erfindungen sowie Konstruktionspläne für allerlei Maschinen zu studieren und eigene kleine Projekte zu inszenieren. Viele bedeutende Professoren, wie der Mathematiker Augustus de Morgan, waren hierbei essentiell für ihren weiteren Werdegang. Dieser lieferte selbst grundlegende Beiträge zur Entwicklung der mathematischen Logik und Lovelace nahm auf eigene Initiative 1841 Unterricht bei ihm.

Wegbereiterin für unsere heutigen Programmiersprachen

Mit 17 Jahren lernte Ada Lovelace den Mathematikprofessor Charles Babbage auf einer Soiree kennen, der ihr später seinen Entwurf einer Rechenmaschine, der „Analytical Engine“, vorstellte. Obwohl die Analytical Engine nie fertiggestellt wurde, gilt diese als Vorreiter des Computers. Für diesen Entwurf entwickelte Lovelace als erste Frau und erste Person überhaupt ein komplexes Programm, das bis heute als Meilenstein in der Geschichte der modernen Programmiersprachen angesehen wird. Dadurch wird sie auch heute noch als erste Programmiererin weltweit bezeichnet.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten einer bahnbrechenden Erfindung

Lovelace nutzte Programmierverfahren, bei der sie Schleifen und Verzweigungen als Kontrollstrukturen verwendete. In Grundzügen sind diese Strukturen auch heute noch in Algorithmen einfacher Abläufe vorhanden, wie beispielsweise in einem Befehl wie “Solange die Ampel rot ist, bleibe stehen, bei Grün gehe weiter”. Sie sah den mechanischen Computer nicht nur als reine Rechenmaschine an, sondern erkannte in ihm eine universelle Einsatzquelle.

Anerkennung und Bekanntheit erst über ein Jahrhundert später

Die heute existente Programmiersprache „Ada“ und die Auszeichnung „Lovelace Medal“ wurden nach Ada Lovelace benannt. Letztere wurde dem Begründer des World Wide Web Tim Berners-Lee verliehen, was symbolisch betrachtet ihre Bedeutung für das allgegenwertige Internet widerspiegelt.

Früher Tod und Vorbild für Frauen in Männer-Domänen

Mit nur 36 Jahren starb Ada Lovelace am 27. November 1852 in London an Gebärmutterhalskrebs. Postum gilt sie immer noch als Inspiration für viele Initiativen, die sich dafür einsetzen, Frauen vermehrt den Zugang zu technischen Berufen zu erleichtern.

Foto: Fotolia © BillionPhotos.com

 

“Truck of the Year”: Ford F-Max mischt den Markt auf

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Ford F-MAX auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 (Foto: Wikicommons)

Der F-Max von Ford Trucks ist zum „2019 International Truck of the Year“ gewählt worden. Die Preisverleihung erfolgte auf der Messe „IAA Nutzfahrzeuge“ Ende September in Hannover.

Bei dieser Fachmesse war der neue Lkw erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt worden. Die Branche hatte diese Präsentation mit großem Interesse erwartet, denn auf dem europäischen Markt für Sattelzugmaschinen wird mit harten Bandagen gekämpft. Der Preis wird jedes Jahr von einer Jury aus 23 Fachjournalisten vergeben, die zusammen alle großen europäischen Trucking-Magazine repräsentieren. Der Hersteller Ford Trucks ist ein Joint Venture zwischen dem US-amerikanischen Konzern Ford Trucks und Ford Otosan. Haydar Yenigün, der Generaldirektor des türkischen Automobilhersteller Ford Otosan nahm den Preis in Hannover entgegen.

Der Ford Trucks F-Max ließ die Konkurrenz hinter sich

„Mit der Einführung von F-Max hat Ford Trucks einen sauber entwickelten Lkw geliefert, der ein bedeutender neuer Akteur im hart umkämpften Fernverkehrssegment sein kann“, sagte Gianenrico Griffini, der Vorsitzende von „International Trucks of the Year“ anlässlich der Preisverleihung.

F-Max setzte sich im Wettbewerb gegen die neuen Baureihen L und P des schwedischen Herstellers Scania ebenso durch wie gegen die  Serien FH und FM von Volvo Trucks. Diese Hersteller gelten als Platzhirsche. Alle Kandidaten wurden in umfangreichen Fahrversuchen auf Herz und Nieren geprüft. Die strenge Bewertung bezog sich auf Schlüsselkriterien wie Sicherheit, Fahrbarkeit, Kraftstoffverbrauch, Umweltverträglichkeit, technologische Innovation, Komfort und Gesamt-Betriebskosten.

Beeindruckende Leistungsfähigkeit

Der Ford F-Max überzeugte die Jury mit seinem leistungsstarken Ford Otosan Ecotorq 12,7 l-Dieselmotor. Dieser Motor hat einen Hubraum von 12.740 Kubikzentimetern. Er verfügt über Direkteinspritzung und R6-Layout, außerdem einen Turbolader. Die maximale Leistung ist beeindruckend: 500 PS beziehungsweise 368 kW bei einer Drehzahl von 1.800 Umdrehungen pro Minute. Ab Werk wird das Automatik-Getriebe ZF TraXon 12TX2620 eingebaut. Es hat zwölf Gänge. Der F-Max verfügt zudem über einen Hinterradantrieb.

Die Journalisten zeigten sich auch von der neuen Langstreckenkabine beeindruckt, die einen beinahe flachen Boden bietet. Mit ihrer Breite von 2,5 Metern und der Innenhöhe von 2,16 Metern hat sie auch viel Platz für Fahrerin oder Fahrer. Das Cockpit-Dashboard mit digitalem Kombiinstrument sorgt für komfortable und sichere Bedienbarkeit. Der neue Truck kommt auch mit verschiedenen Fahrerassistenz-Systemen, zum Beispiel Eco-Roll, Lane-Guard, Notbrems-Assistent und ein satellitengestützter Tempomat. Außerdem setzt Ford Trucks auf ein Remote-Monitoring-System namens „ConnecTruck“. Das ermöglicht eine vorausschauende Wartung, indem es selbständig Daten an eine Zentrale übermittelt.

Ford Otosan erobert den europäischen Markt

Mit der Markteinführung des neuen Lkw möchte sich Ford Otosan langfristig auf dem gesamteuropäischen Markt etablieren. Im Moment liefert das türkische Unternehmen hauptsächlich nach Osteuropa, auf den Balkan, nach Russland und in die ehemaligen Sowjetrepubliken Zentralasiens. Der Ford F-Max soll weitere Türen öffnen. Anfangs wird er zwar ausschließlich in der Türkei angeboten werden. Doch im Laufe der nächsten zwei Jahre soll er auch auf den Märkten Ost- und Mitteleuropas eingeführt werden. Da der Lkw die Abgasnorm „Euro 6D“ erfüllt, ist er generell in der gesamten Europäischen Union einsetzbar. Ab wann der Ford Trucks F-Max im deutschsprachigen Raum angeboten wird, steht zurzeit noch nicht fest.

Foto: Wikicommons

Modell-Projekt in Bayern: Truck als „mobiler Dorfladen“

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Mobiler Dorfladen in Bayern. (Symbolbild) Foto: Fotolia © jozimmermann

In vielen ländlichen Regionen gibt es kaum noch Geschäfte. In Bayern wurde nun ein Modellversuch gestartet: ein Truck fährt als „mobiler Dorfladen“ durch die Oberpfalz. Das Projekt könnte vorbildhaft sein.

Das Problem: keine Tante-Emma-Läden mehr

Schnell noch etwas einkaufen? Was in der Stadt eine einfache Sache ist, kann in den ländlichen Regionen Deutschlands zu einem großen Problem werden. Denn es gibt kaum noch Geschäfte. Metzger, Bäcker und Tante-Emma-Läden haben oft schon vor Jahren geschlossen, weil die Kundschaft weggezogen ist. Vor allem Gegenden, in denen wenig Menschen leben, haben auch eine schwache Infrastruktur. Die Menschen müssen weite Wege mit dem Auto zum nächsten Supermarkt in Kauf nehmen. Das ist besonders schwierig für ältere Leute.

Lösung: Lkw als mobiler Dorfladen

Der Freistaat Bayern möchte dieser bedauerlichen Entwicklung mit einem bemerkenswerten Pilot-Projekt entgegenwirken. Deshalb wurde ein Lkw zum Supermarkt umgebaut und fährt nun von Dorf zu Dorf. Der MAN-Truck ist seit Mitte August in der Steinwald-Allianz im Regierungsbezirk Oberpfalz unterwegs. Auf 17 Quadratmetern begehbarer Einkaufsfläche bietet der „mobile Dorfladen“ über 200 Produkte an. An Bord hat er vor allem Waren des täglichen Bedarfs. Tiefgefrorenes etwa, Fleisch und Fisch, außerdem Gemüse. Das sind größtenteils Öko-Produkte aus der Region. Zweimal in der Woche steht er an festen Haltestellen bereit für die Kunden. Die Einkaufsgelegenheit ist dann jeweils für 30 Minuten geöffnet. Als besonderen Service kann man an der Kasse auch Bargeld abheben.

Wie die Digitalisierung entlegenen Gegenden helfen kann

Das Bayerische Wirtschaftsministerium unterstützt das Modellprojekt mit Fördermitteln. Die Idee zum „mobilen Dorfladen“ wurde jedoch vor Ort in der Steinwald-Allianz geboren. 2016 gewann der Gemeindeverbund einen Wettbewerb. In dem strukturschwachen Gebiet nahe der tschechischen Grenze leben etwa 38.000 Einwohner in insgesamt 16 kleinen Gemeinden. Die Steinwald-Allianz ist eine Öko-Modellregion. Mit staatlicher Förderung wird hier die Produktion von Bio-Produkten gefördert. Das soll um die Region stärken. Aus der sind in den vergangenen Jahren sehr viele Menschen weggezogen. Dabei setzen lokale Politiker ganz gezielt auf die Digitalisierung.

Zum „mobilen Dorfladen“ gehört eine digitale Plattform. Über die können Online-Bestellungen abgegeben werden. Der Einkauf ist für den Kunden so einfach wie in einem Webshop. Das Portal ermöglicht aber auch Kommunikation und Koordination zwischen Warenlager, Fahrer und Erzeuger. Eine App unterstützt die Logistik und sorgt für eine intelligente Routenplanung. Diese App wurde von der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services entwickelt. Der Feldversuch wurde gründlich vorbereitet. In den Monaten vor Beginn hat das Fraunhofer-Institut durch Umfragen auf Dorffesten ermittelt, was die Bevölkerung kaufen möchte.

Doch der Verkauf von Lebensmitteln im „mobilen Dorfladen“ soll nur der Anfang sein. Geplant ist die Vernetzung weiterer lokaler Anbieter miteinander. In naher Zukunft sollen Mobilitätsanbieter ebenso beteiligt werden wie Busse und Bahnen. Außerdem die Post und Versandapotheken. Kurzum alle, die vor dem Problem stehen, entlegene Haushalte beliefern zu müssen. Durch digitale Vernetzung werden die Kräfte dieser Unternehmen gebündelt. Gemeinsam erreichen sie ihr Ziel leichter.

Vorbildlich: das Projekt „Digitales Dorf“

Das Modell-Projekt in der Steinwald-Allianz ist eines von dreien in Bayern, die Schule machen sollen. Ziel ist es, Konzepte zu entwickeln, die sich später auch auf andere Regionen übertragen lassen. Im Gemeindesverbund Spiegelau-Frauenau in Südbayern entsteht ein interdisziplinäres Netzwerk für Medizin und Pflege. Busse bringen dort als „Dorfshuttles“ die Medizin zum Patienten. So soll die Behandlung von Patienten vor Ort verbessert werden. Auch Lehrangebote für Senioren und Konzepte für Assisted Living sind Teil des ganzheitlich ausgelegten Projekts. Das bringt Leben zurück ins Dorf.

Besonders schwierig: die Entwicklung im deutschen Alpenraum. Deshalb wurde dort der Feldversuch „digitales Alpendorf“ gestartet. In der Modellregion Waginger See Rupertiwinkel sollen neue Lösungen für Probleme des Alltags gefunden werden. Dafür erhält die Region Fördermittel in Höhe von zwei Millionen Euro vom Freistaat. Das könnten am Ende auch für die Schweiz interessant sein. Denn auch einige Berggegenden hier leiden unter einem Bevölkerungsschwund. Zum Beispiel in den Walliser Alpen. Womöglich könnten innovative Apps und „mobile Dorfläden“ auch hier zukunftsweisende Lösungen bereithalten.

Foto: Fotolia © jozimmermann

Wie die Hollywood-Diva Hedy Lamarr die mobile Kommunikation erfand

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Film-Diva und Erfinderin Hedy Lamarr, Foto: Wikicommons

Die Schauspielerin Hedy Lamarr schrieb in Hollywood Filmgeschichte. Doch die Fans der „schönsten Frau der Welt“ wussten nicht, dass sie in ihrer Freizeit eine bahnbrechende Erfindung machte. Lamarr entwickelte ein Verfahren, das bis heute die Grundlage für drahtlose Kommunikation bildet. Dafür wurde sie aber erst sehr spät gewürdigt.

Frühe Erfolge und ein Skandal

Geboren wurde Hedy Lamarr 1914 als Hedwig Eva Maria Kiesler in Wien, als Tochter einer wohlhabenden jüdischen Familie. Bereits als Teenagerin spielte sie am Theater und in Filmen. Als Hedy Kiesler war die junge Schauspielerin an der Seite von Stars wie Heinz Rühmann, Hans Moser oder Peter Lorre zu sehen.

Europaweit bekannt wurde sie aber mit einem Skandal-Streifen. In einem Liebesdrama von Regisseur Gustav Machatý spielte sie eine junge Frau, die unglücklich ist in ihrer Ehe mit einem reichen Mann. In einer Szene war die 18-jährige nackt zu sehen. Eine andere zeigte ihr Gesicht während des Orgasmus in Nahaufnahme. So etwas war bis dahin undenkbar gewesen. Um den Film zu vermarkten, setzte die Produktionsfirma beim Schnitt auf besonders freizügige Bilder. Die Schauspielerin sagte später, sie habe diese eindeutige Darstellung gar nicht gewollt.

Flucht aus Europa

Der Film erhielt den reißerischen Titel „Extase“. Die Premiere war im August 1933, zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Die Nationalsozialisten verboten „Extase“ als „jugendverderbend“. Auch in Österreich erlebte Lamarr Ausgrenzung. Das war praktisch das Ende ihrer Karriere. Im August 1933 heiratete sie den Industriellen Fritz Mandl. Der mächtige Waffenproduzent wurde auch „Patronenkönig“ genannt. Nach dem “Anschluss” Österreichs regierte Hitler auch in Österreich. Obwohl Mandl selbst jüdische Vorfahren hatte, verkaufte er Waffen an die Nazis. Seine Frau fand das unerträglich.

Doch die Politik war nicht das einzige Problem. Aus Eifersucht verbot Fritz Mandl seiner Gattin die Schauspielerei. Er wollte sie lediglich als Schmuckstück an seiner Seite. Hedy Kiesler war so unglücklich wie die Figur, die sie in „Extase“ gespielt hatte. In einer Nacht des Jahres 1937 schlich sie sich aus dem Haus. Hedy nahm einen Zug und floh nach London. Dort traf sie auf den amerikanischen Filmproduzenten Louis B. Mayer. Der suchte gerade nach neuen Schauspielerinnen für Metro Goldwyn-Mayer. Der Filmkonzern nahm die junge Österreicherin sofort unter Vertrag. Mayer verpasste ihr einen neuen Künstlernamen: „Hedy Lamarr“. Das erinnerte an einen zu dieser Zeit berühmten Stummfilmstar.

Schon im folgenden Jahr feierte Hedy Lamarr ihren Hollywood-Durchbruch an der Seite von Charles Boyer in dem Drama „Algiers“. Allerdings interessierte sich auch Hollywood nur für ihre Schönheit. Hedy Lamarr wollte Charakterrollen spielen, die bekam sie aber nicht.

Hedy Lamarr war eine geniale Erfinderin

In ihrer Freizeit beschäftigte sich die als „schönste Frau der Welt“ vermarktete Diva mit wissenschaftlichen Themen. Mit einem ungeheuren Wissensdurst bildete sie sich selbst weiter. Und sie verfolgte den Fortgang des Krieges in Europa. Anfang der 1940er Jahre schossen deutsche U-Boote alliierte Schiffe im Atlantik ab. Hedy Lamarr beschloss, etwas dagegen zu tun. Gemeinsam mit dem Komponisten George Antheil entwickelte sie eine Funkfernsteuerung für Torpedos. Die basierte auf Lochstreifen, wie sie in selbstspielenden Klavieren verwendet werden. Die Erfindung wurde patentiert, aber nicht umgesetzt. Für die technischen Möglichkeiten der Zeit erschien sie zu komplex. Erst in den 1950er Jahren griffen andere Forscher die Idee wieder auf.

Frequency Hopping: Basis von Bluethooth und WLAN

Hedy Lamarr erfand das Frequenzsprungverfahren, das sogenannte „Frequency Hopping“. Bei diesem Verfahren nutzen Sender und Empfänger mehrere Kanäle, zwischen denen sie gleichzeitig wechseln. Dadurch wird es für Dritte unmöglich, die Kommunikation abzuhören. Das Frequenzsprungverfahren bildet heute die Grundlage für mobile Kommunikationssysteme wie Bluetooth und WLAN. Selbstverständlich war Hedy Lamarrs Erfindung nur ein sehr früher Vorgänger davon. Aber unsere digitale Mobilkommunikation basiert auf ihrer Grundidee.

Heutige Lkw-Fahrerinnen und Fahrer verwenden Bluetooth zum Beispiel in Freisprechanlagen. Die Zukunfts-Technologie des Platooning arbeitet mit WLAN. Dabei werden mehrere Trucks mit drahtloser Kommunikation koordiniert und können effizient hintereinander fahren. Das alles wäre ohne Hedy Lamarr nicht möglich. Zu Lebzeiten wurde die Erfinderin für ihre Leistungen kaum gewürdigt. Erst nach ihrem Tod im Jahr 200 wurde sie zur Kult-Figur. Vor allem Frauen in männerdominierten Tech-Berufen sahen in ihr ein Vorbild.

Neue Trucks – Das erwartet uns 2019

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Mercedes-Benz Actros, Modelljahr 2018, mit Active Brake Assist 5, MirrorCam Mercedes-Benz Actros, model year 2018, with Active Brake Assist 5, MirrorCam (Foto: Mercedes Benz)

Für das kommende Jahr stehen einige große Veröffentlichungen an. Namhafte Marken versuchen mit neuen Modellen, die Gunst der Fahrer und Spediteure zu gewinnen. Aus diesem Grund lohnt es sich, einen frühzeitigen Blick auf die neuen Highlights der Industrie zu werfen. Die könnten sich schon bald ihren Weg auf die Straße bahnen.

Der flexible Antos

In den vergangenen Jahren zählte der Antos zu den wichtigsten Basisfahrzeugen aus dem Hause Mercedes-Benz. Er ist zum Beispiel die Grundlage für kompakte Löschfahrzeuge. So verwundert es kaum, dass sich die Experten für ein weiteres Facelift im Jahr 2019 entschieden haben. In diesem Zuge soll der Truck noch effizienter werden. Dies war schon in den vergangenen Jahren eine große Baustelle gewesen. Denn der starke Motor des Fahrzeugs legte nicht die erhoffte Zuverlässigkeit an den Tag. Mit der neuen sparsamen Ausführung wird der Antos seine Rolle nicht nur im Fernverkehr ausbauen können. Hier gelangen Sie zu einer Website, die genauere Informationen zum Einsatz bei der Feuerwehr bereitstellt.

Der neue Actros

Die Entwickler von Mercedes-Benz waren lange damit beschäftigt. Nun wurde der neue Actros auf der IAA im September präsentiert. Schon im kommenden Jahr soll das neue Flaggschiff der Marke auf den Straßen zu finden sein. Außen ist es vor allem die Lichtsignatur über dem Rand der Scheinwerfer, die den Actros eindeutig von anderen Modellen abhebt und ihm damit besonderen Status verleiht. Darüber hinaus wurde das Ziel verfolgt, die Effizienz des gesamten Fahrzeugs zu verbessern und den Verbrauch zu senken. Hier spricht der Hersteller von einem um fünf Prozent gesenkten Verbrauch. Für Spediteure würde das eine massive Reduktion der Kosten bedeuten. Dies sollte geschehen, ohne dabei den Komfort des Fahrers einzuschränken. Der Komfort rührt jedoch nicht nur vom großen Freiraum im Inneren der Kabine. Darüber hinaus bietet der Actros mit dem Active Drive Assist die Möglichkeit, zum ersten Mal das teilautonome Fahren in allen Geschwindigkeitsstufen zu nutzen. Dies soll die Arbeit in den kommenden Jahren und Jahrzehnten deutlich erleichtern.

Die S-Baureihe von Scania

Auch der Hersteller Scania versucht in Anbetracht dieses Vorstoßes, die eigenen Produkte auf ein höheres Niveau zu heben. Eine wichtige Rolle spielt hier die S-Baureihe, die schon in den vergangenen Jahren als ein kommendes Zugpferd für den Hersteller gehandelt wurde. Aktuell sieht es so aus, als wäre auch Scania dazu in der Lage, seine neuen LKW mit einem geringeren Verbrauch auf die Straße zu schicken. Angaben zum genauen Umfang der Reduzierungen gibt es bis zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht. Auf der anderen Seite wird über eine komplette Neugestaltung des Innenraums diskutiert. Wie bereits im Jahr 2011 soll dabei erneut auf eine Verbesserung der Ergonomie geachtet werden. Schon in der Vergangenheit taten sich die Konstrukteure der Marke immer wieder dadurch hervor, dass sie einen besonders scharfen Blick für die Gesundheit der Fahrerinnen und Fahrer hatten.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was uns am Markt der LKW im kommenden Jahr erwartet. So ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass schon jetzt von vielen Seiten mit großer Spannung auf die neuen Veröffentlichungen geachtet wird. Diese könnten ein neuerliches Rennen um die größten Anteile am LKW-Markt in Gang setzen. Das wiederum dürfte zu neuen Innovationen führen, wie sie die Fahrer schon seit langer Zeit fordern. Die entscheidenden Anstöße könnten schon 2019 folgen.

Kugelsichere Trucks & Blockchain: Amazon erobert Brasilien

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Brasilien (Foto: pixabay)

Der Amazon-Konzern ist zwar der führende Online-Händler der Welt, aber ausgerechnet am Amazonas spielt er keine Rolle. Das Problem: Die bestellten Waren kommen oft gar nicht beim Kunden an. In Brasilien sind Überfälle auf Lastkraftwagen an der Tagesordnung. Deshalb will das Unternehmen nun auf High-Tech-Systeme für die Sicherheit setzen. Einem Bericht der amerikanischen Nachrichten-Agentur Bloomberg zufolge plant Amazon, in Kürze kugelsichere Trucks auf die Straßen des lateinamerikanischen Landes zu schicken. Außerdem sollen neuartige Blockchain-Systeme des Anbieters CargoX eine sichere Vernetzung von Speditionen und Kunden ermöglichen. Das könnte den Frachtverkehr in Brasilien revolutionieren – und beispielhaft sein für andere Regionen.

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Til Schweiger Foundation und JML sammeln weiter für den Weihnachstruck 2018

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Logo von Janina Martig Logistics

Logo der Til-Schweiger-Foundation Basel, September 2018

Im Advent 2018 wird der erste JML Weihnachstruck in Zusammenarbeit mit der Til Schweiger Stiftung quer durch Deutschland und die Schweiz touren, um benachteiligten Kindern Weihnachtsgeschenke zu überreichen.

Janina Martig wird die Tour in Begleitung des Weihnachtsmannes fahren.
Der festlich geschmückte 40 t Sattelzug wird mehr als 1.000 Kindern im Alter bis zu 16 Jahren ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

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Fill the Truck: Beteiligen Sie sich am JML-Christmas-Truck 2018!

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JML-Christmas-Truck ©Janina Martig Logistics

Obwohl wir noch mitten im Sommer stecken, laufen die Vorbereitungen für die Janina Martig Logistics Christmas Tour auf Hochtouren.
Gemeinsam mit der Til Schweiger Foundation, die sich für benachteiligte Kinder in Deutschland engagiert, werden wir im Dezember mit dem festlich geschmückten JML Christmas Truck durch Deutschland und die Schweiz fahren und verschiedenen Einrichtungen für Kinder besuchen.

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