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9 Dinge, die ich von erfolgreichen Frauen im Motorsport gelernt habe

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Ich habe mich im letzten Monat mit vier erfolgreichen Frauen aus dem Motorsport unterhalten und konnte aus den Interviews so einiges mitnehmen. Was sich jeder von Jutta Kleinschmidt, Ellen Lohr, Claudia Hürtgen und Steffy Halm abschauen kann, habe ich für dich in 9 Punkten zusammengefasst.

  1. Harte Arbeit zahlt sich immer aus: Wie sagte es Claudia Hürtgen so schön: „Vor allem junge Menschen sind nicht mehr bereit, für ihre Träume hart zu arbeiten.“ Aber das gilt nicht nur für die heutige Generation Y. Viel zu oft versinkt man in Selbstmitleid, anstatt Probleme konkret anzupacken und einfach mal zu machen.
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  3. Niemand ist unfehlbar: Selbst manchen Rennfahrerinnen wird es übel, wenn sie während einer normalen Autofahrt lesen müssen.
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  5. Die eigenen Grenzen kennen: Auch wenn die Fahrerinnen aus meinen Power-Porträts so einige Erfolge gefeiert haben, nicht jeder Bereich des Motorsports ist für jeden etwas. Deshalb überlässt Ellen Lohr das Navigieren auf Rallyes auch mittlerweile komplett ihrem Beifahrer, ohne rein zu quatschen. Das war nicht einfach, weil sie ja erst einmal lernen musste, auf die Ansagen des Navigators im Gelände zu hören.
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  7. Durchhaltewillen zeigen: Obwohl es für keine der Damen die Formel 1 oder die Formel 3 geworden ist, sie alle haben ihre Renn-Nischen gefunden. Ellen Lohr und Steffy Halm im Truck Racing und Claudia Hürtgen bei den GT Masters. Mein Fazit: Mach, was du liebst, dann bist du erfolgreich.
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  9. Wissen, wo die eigenen Stärken liegen: Auf meine Frage, ob sich Claudia Hürtgen, ähnlich wie Ellen Lohr oder Jutta Kleinschmidt irgendwann im Rallye-Sport sehen kann, antwortet sie nur, dass sie im GT-Sport gerade sehr glücklich ist. Das hat nichts mit fehlenden Ambitionen oder Genügsamkeit zu tun, sondern einfach auch mit dem Willen, in einem Bereich die Beste zu werden anstatt auf allen Hochzeiten tanzen zu wollen.
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  11. Träumen treu bleiben: Oft ist es nicht einfach, seinen Träumen über Jahre hinweg treu zu bleiben oder sie überhaupt weiterhin zu verfolgen. Jutta Kleinschmidt ist für mich das beste Beispiel dafür, dass man sich langsam aber stetig auf seinen großen Traum zubewegen kann. Auch wenn aus Platzgründen erst einmal Kleinschmidts Küche als Werkstatt herhalten musste, um bei der ersten Rallye Paris-Dakar antreten zu können, blieb sie am Ball.
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  13. Starke Partner suchen und Chancen nutzen: Sie war die erste geförderte Frau in der Speed Academy der Deutschen Post: Steffy Halm. Aber nicht nur der Kontakt zu starken Partnern, die einen fördern, ist hilfreich, sondern auch ein gutes Netzwerk. So bekam die Deutsche auch ihre Chance, sich im Truck Racing zu beweisen.
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  15. Erfolg kennt kein Geschlecht: Deswegen gibt es nach wie vor keinen vertretbaren Grund dafür, dass Frauen nicht öfter im Motorsport repräsentiert sind oder sogar in der Formel 1 antreten. Hier sind sich übrigens alle Rennfahrerinnen einig.
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  17. Wissen, wann Schluss ist: 17 Mal ist Jutta Kleinschmidt die Rallye Paris-Dakar gefahren. Dafür gab sie sogar schließlich ihren Job als Ingenieurin bei BMW auf, um ihren Traum zu verwirklichen. So etwas nenne ich nur konsequent.
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